Wild Food, Wild Wine, Wild Times.
Wir möchten natürliche Lebensmittel in ihrer Reinheit zeigen, statt sie stark zu verarbeiten — mit Fokus auf schlichte Zutaten, regionale Landwirtschaft und wildes Sammeln. Letztlich folgen wir damit dem Gedanken „vom Hof auf den Tisch“. Eine sich ständig verändernde Karte ist die Antwort auf saisonales Denken, getragen von kleinbetrieblichen Bäuerinnen, Bauern und Erzeugern aus und um Berlin. Es ist die schönste Art zu arbeiten, im direkten Austausch Produkte frisch vom Feld im Restaurant anbieten zu können. Und wir finden, das schmeckt man auch.
Ganztierverarbeitung und Leaf-to-Root-Denken sind uns wichtig. Auf unseren Karten findet ihr auch immer wieder Zero-Waste-Lösungen. Wir servieren omnivorische Menüs, achten bei Fleisch und Fisch aber auf Qualität statt Menge. Hauptsächlich wird mit der Region gearbeitet, aber wir kennen keine Verbote. Finden wir invasive Arten, Fisch mit hohen Bestandszahlen aus der Nordsee oder besonders artgerecht gehaltene Ziegen, Kühe oder Schweine, kochen wir damit. In kleinen Mengen können Gewürze und besondere Lebensmittel auch mal von etwas weiter herkommen. Es geht um Aufmerksamkeit für die Region, aber ohne dogmatische Ausschließlichkeit.
Gleichzeitig spiegeln wir die kulturelle und migrationsgeprägte Vielfalt unserer Nachbarschaft wider. Was wir vertreten, ist eine Neue Berliner Küche: offen, pur, wild. Elegant, aber auch verspielt. Wir würzen sie mit Erinnerungen aus dem West- und Ostmittelmeerraum und gelegentlich mit Einflüssen von etwas weiter her: Eine Mash-Up-Küche mit überwiegend regionalen Zutaten.
Unser Getränkeprogramm setzt auf eine große Vielfalt an Low-Tech- und Naturweinen, ergänzt um regionale Biere mit einem Fokus auf die alte ostdeutsche Tradition der Sauerbiere. Aber wir mixen auch Cocktails und haben für etwas klassischere Weingeschmäcker einiges auf Lager. Integrativ statt exklusiv. Kurzum: Wir verstehen uns als Teil der sogenannten Bistronomie-Bewegung.